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Very British - Ein Systemvergleich


Lockangebote mit Steuerspareffekt
Deutsche Lebensversicherung versus Englische Lebensversicherung


Sicherlich wurden Sie in letzter Zeit auch von Ihrer Versicherung oder Ihrer Bank angeregt eine Lebensversicherung abzuschließen,  um Steuervorteile in der Ansparphase zu nutzen. Riester, Rürup und betriebliche Altersvorsorge werden schmackhaft gemacht, weil man ja schließlich Steuervorteile hat und Zuschüsse vom Staat erhält. Viele haben sich dafür entschieden und bereuen heute ihren schnellen Entschluss, nicht zu unrecht.
Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Lebensversicherungen, nicht erst seit den jüngsten Skandalen, miserabel ab. Sie bieten nur magere Renditen, blamable Rückkaufswerte und meist keine Transparenz bei den Kosten, wie auch bei den Überschüssen. Was den deutschen Kunden fehlt ist den englischen Versicherungsnehmern seit mehr als hundertfünfzig Jahren selbstverständlich. Ein vorurteilsfreier Vergleich lohnt sich.

Umfragen vom Bund der Versicherten bringen es an den Tag: Die wenigsten Versicherungskunden wissen, was genau mit dem Geld passiert, das sie in eine kapitalbildende Lebensversicherung einzahlen. Die Meisten glauben ihre Beiträge würden in voller Höhe in eine Art Spartopf fließen und die Versicherungssumme für den Todesfall sei ein Bonus der Gesellschaft. Auch Leistungen wie Unfalltod- oder Berufsunfähigkeitszusatz  seien kostenfreie Leistungen aus einem Wunschkatalog. Doch weit gefehlt: Mit etwa einem Drittel der Beiträge bezahlt der Kunde die Verwaltungs- und Vertriebskosten und die Absicherung des vorzeitigen Todesfalles. Die oft leichtfertig gebuchten Zusatzleistung kosten Rendite, denn unterm Strich fließen nur etwa 60 % des Beitrags in den Spartopf. Eine Aufschlüsselung der Kosten für Verwaltung, im normalen Geschäftsleben eine Selbstverständlichkeit, lehnt die deutsche Assekuranz brüsk ab. Sie entzieht sich so dem Marktvergleich, wie auch dem Zwang Verwaltungskosten zum Wohle des Kunden klein zu halten. Es gibt aber eine Garantie, die wie die jüngsten  Erfahrungen zeigen nicht viel Wert ist. Gerade wurde bekannt gegeben, dass die ohnehin magere Garantierendite von 2,25 % auf 1,75 % abgesenkt wird. Wohlgemerkt die Garantie gibt es nicht auf die eingezahlten Beiträge, sondern den Sparanteil!

Pech gehabt
Obwohl zur Alterssicherung abgeschlossen, werden in Deutschland mehr als die Hälfte aller Verträge vorzeitig gekündigt. Dann aber wird es für den Versicherten bei vielen deutschen Firmen richtig trübe. Die Garantien, nebulöse Verwaltungskosten und unbekannte Größen beim Versicherungsschutz führen dazu, dass der Kunde selbst nach zwanzig Jahren nicht einmal die eingezahlten Beiträge zurück bekommt. Selber Schuld, wer aus der Not heraus oder aufgrund einer geänderten Lebensplanung sein eigenes Geld zurück haben möchte, wird bestraft und muss bei einem Policendarlehen für sein eigenes Geld sogar Sollzinsen zahlen. Die Steuervorteile lösen sich in Luft auf.
Bei Rürup gar: KÜNDIGUNG AUSGESCHLOSSEN!

Anders bei den Engländern. Dort bekommt der Kunde auch bei vorzeitiger Auflösung eine faire Abrechnung und einen gerechten Anteil an den Überschüssen. Mit dem Instrument der Teilentnahme zum Beispiel kann der Kunde flexibel jederzeit über sein Geld verfügen.
Leider ist hierzulande Schmalhans angesagt bis zum bitteren Ende. Das liegt nicht zuletzt auch an der Methode wie die Versicherer das Geld der Kunden am Kapitalmarkt anlegen.
Nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz ( VAG ) aus dem Jahre 1903 müssen deutsche Versicherer mindestens 65 % des Kapitals in mündelsicheren, festverzinslichen Wertpapieren anlegen. Damit sind Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, Kommunalobligationen, kurzum Titel gemeint deren Rückzahlung von politischen Instanzen verbürgt werden.


Renditebremse per Gesetz
Die Erträge solcher Werte sind in der Regel minimal. Doch die Rendite für den Versicherungskunden hat und  hatte hier für den Gesetzgeber gar keine Priorität.
Er wollte vielmehr per Gesetz zementieren, dass ihm das von den Versicherern eingesammelte Kapital zufließt.  So sicherte und sichert auch heute noch der Staat sich selbst einen stetigen Zufluss von überaus billig ausgeliehenem Geld.
Im Durchschnitt legte die Branche das letzte Drittel dann überwiegend in Immobilien und zu einem verschwindend geringen Prozentsatz in Aktien an. Die wurden jedoch immer nach dem sogenannten Niederstwertprinzip bilanziert. Das heißt der niedrigste Kurs den eine Aktie jemals innehatte wird bilanziert. In der Vergangenheit waren damit die Unternehmen  gut gefahren, denn die Differenz zu dem tatsächlich meist höheren Wert des Papiers, blieb im Unternehmen und brauchte nicht an den Kunden ausgeschüttet zu werden.


Immobilien sind sicher ( für wen?)
So manche, voll bezahlte 1 A Immobilie am Kurfürstendamm, an der Alster, oder an der Maximilianstraße in München im Besitz einer Versicherung ist bis auf Null abgeschrieben und hat für den Versicherungsnehmer nur noch einen Erinnerungswert von einem Euro. Für die Versicherung jedoch und vor allem deren Aktionäre, meist andere Versicherungen und Banken, sind diese Spitzenimmobilien in erstklassigen Lagen stille Reserven  im Werte von hunderten Millionen Euro von den Versicherten bezahlt. Die Miete und der Gewinn fließt zumeist in konzerneigene Holdings , die dann wiederum die Immobilie zu marktüblichen Preisen an die Versicherung vermietet. Was die besagten Verwaltungskosten hochhält und den Gewinn -- an den Kunden vorbei -- in die eigene Kasse wirtschaftet.
Kein Gesetz zwingt die Versicherer dazu diese Reserven aufzulösen  und den Versicherten, die sie ja schließlich bezahlt haben, daran zu beteiligen. Das alles ist völlig legal und von den höchsten Ämtern abgesegnet und für gut befunden. 

Als die Börsen  boomten und jeder für dumm gehalten wurde der nicht "Neue-Markt-Aktien" zeichnete , ging in Deutschland ein Raunen durch die Vorstandsetagen der Konzerne. Manch ein konservativer Herr im Nadelstreifenanzug  wollte doch auch so gerne daran verdienen und kaufte Aktienwerte und Titel ein was das Zeug hielt. Entgegen aller Regeln der anerkannten  Portfoliostrategien kauften diese  Herren, als die Euphorie am größten war und verloren mit dem Absturz der Börsen die Gelder der Versicherten in Milliardenhöhe.
Was nun? Ersteinmal wurde im Bereich der Aktien das Niederstwertprinzip aufgeweicht. Natürlich nicht im Sinne des Kunden, sondern um das  Sicherheitsimmage aufrecht zu erhalten. Das führte dazu, dass es Versicherer gibt die bilanztechnisch von historischen Phantasie-DAX–Werten ausgehen. Gäbe es ein Gesetz gegen dieses Verfahren und es müsste der tatsächliche Wert angenommen werden, dann gäbe es heute noch viel mehr Kandidaten wie die Mannheimer–Versicherung (praktisch insolvent). Es ging damals ein Ruck durch die Vorstandsetagen und es stellte sich die Frage: Was tun? Viele Gesellschaften haben sich in Panik zu denkbar schlechten Zeiten von ihrem gesamten Aktienportfolio getrennt. Außerdem wollen sie sich nun mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und senken außerdem noch, die nicht garantierten Überschüsse der Kunden drastisch ab und beantragen beim Bundesaufsichtsamt, dass nicht mehr so hohe Garantien gezahlt werden müssen.

In der Branche wurde nun eine Kündigungswelle befürchtet, was natürlich für die Solidargemeinschaft  Versicherungskundschaft denkbar schlecht wäre. Im schlimmsten Fall würde das Bundesaufsichtsamt ( BaFin) den am schlimmsten betroffenen Versicherern sogar verbieten können, Kündigungen zu akzeptieren und Rückkaufswerte an die Kunden auszuzahlen. Was liegt da näher als den Kunden nun den Abschluss mit dem drohenden Verlust der Steuerfreiheit schmackhaft zu machen und mit der Angst der Bürger Tausende in marode Unternehmen zu locken. Der Staat  gibt per Gesetz seinen Segen dazu und partizipiert gleich mit. Kaum zu glauben, armer Lebensversicherungskunde.


Fair Play – Very British
Ganz anders dagegen die Strategie der strengen britischen  Finanzaufsicht. Dort herrschen rauhe Sitten für die Versicherer. Es sind Gesetze undenkbar die es erlauben den Kunden mit Renditen nach Gutsherrenart abzuspeisen. Die englischen Unternehmen stehen im direkten Konkurrenzkampf mit den Banken und Investmentfondsgesellschaften. Dabei schneiden Sie im Vergleich meist recht gut ab. Im Schnitt legen englische Lebensversicherer das Geld der Sparer zu 50 % in Wertpapieren und Aktien langfristig an. Die Gesetze erlauben es bis zu hundert Prozent in Aktien zu investieren. Aufgrund der langen Tradition und Erfahrung erzielen die Briten Jahresdurchschnittsrenditen von 10-13 %, also etwa doppelt so hoch wie  deutsche Anbieter. Stille Reserven können sie nicht bilden, da alle Anlagetitel wie Immobilien und Aktien von der strengen britischen Finanzaufsicht  in regelmäßigen Abständen geprüft und bewertet werden müssen. Gewinne aus dem Geld der Versicherten sind zeitnah den Policen gutzuschreiben. Dabei wird ein besonderes, in Deutschland unbekanntes Glättungsverfahren angewendet das sog. Smoothing. Damit werden die Kurschwankungen an den Börsen ausgeglichen und einige Anbieter gehen sogar soweit, dass Sie dem Kunden die  Garantie geben, dass der einmal erreichte Wert einer Police nicht fallen kann  (sogenannte untised with Profits- Funds ). Einzige Voraussetzung, das Kapital muß solange im ausgewählten Pool verbleiben wie ursprünglich  beantragt. Spezialisten bieten Garantien die noch weiter gehen. Einmal erreichte Gewinne werden wöchentlich zu 90 % abgesichert und können nie mehr verloren gehen. Zudem gibt es Einlagensicherungsfonds die im Konkursfall des Unternehmens 90 % aller Ansprüche der Versicherungsnehmer abdecken. Derzeit verfügen in Deutschland nur Banken über ein funktionierendes vergleichbares Instrument. Nach dem Fall der Mannheimer-Versicherung und dem Nichtbestehen vieler Gesellschaften des sogenannten Streßtests wird nun der Ruf nach PROTEKTOR laut. Eine Art Auffanggesellschaft für Kunden von insolventen Lebensversicherungen. Diese jedoch läßt in der Praxis noch auf sich warten. Eine AG ist zwar bereits gegründet, die genaue Aufgabenverteilung ist jedoch noch lange nicht geklärt und neuerdings sollen Großkonzerne bereits signalisiert haben, dass sie kein Interesse am PROTEKTOR haben. Die Kosten dieser PROTEKTOR AG trägt nicht etwa die Versicherungswirtschaft, deren Managementfehler ja aufgefangen werden sollen, sondern diese Kosten werden dem Kunden zusätzlich in Rechnung gestellt - verdeckt natürlich, wie es sich für eine gute deutsche Versicherung gehört!


Die seit 1824  bestehende  Clerical Medical zählte in Deutschland zu den Pionieren  der Briten. Entstanden aus der Idee heraus, den Menschen finanziellen Schutz zu gewähren, die in früheren Zeiten mit Pestkranken zu tun hatten nämlich den Klerikern und den Medizinern, daher der Name Clerical Medical.
Einige bekannte Persönlichkeiten wurden von Clerical Medical versichert .
Das Leben der Königin Victoria wurde erstmals 1883 und dann anläßlich ihres Jubiläums nochmals 1897 versichert. Heute zählt die CM im Verbund mit der Halifax Hypothekenbank und der Bank of Scotland ( HBOS-Gruppe) zu den größten und solidesten Vermögensverwaltern der Welt mit einem verwalteten Vermögen von ca. 645 Milliarden Euro und bietet seit 1994 hier in Deutschland so genannte With Profit Produkte an. Wer z.B. im Jahre 1995 einen Einmalbeitrag von 100.000 € investierte, der hatte zum 01.08.2002 einen Vermögensstand von 210.225 €. Clerical Medical hat in ihrer 170 jährigen Geschichte viele Börsenkrisen, Währungsreformen und  sogar zwei Weltkriege überstanden aber noch niemals eine zugesagte Bonuszahlung für seine Kundschaft ausgelassen.
Befragt, wie denn wohl die Engländer mit der damaligen Börsensituation zurechtkamen, antwortete der Development Director International Operations der STANDARD LIFE Versicherung Mr. Colin Ledlie: “Unser Unternehmen ist finanziell sehr stark und könnte noch viel größere Markteinbrüche verkraften.“
Auch Standard Life gegründet 1825 in Edingburgh, gehört mit seinen fünf Millionen Lebensversicherungkunden weltweit zu den ganz Großen. Beide Unternehmen sind durch unabhängige Rating–Agenturen wie z.B. Standard Poors, Moody`s Investors auf Herz und Nieren geprüft worden und haben allerbeste Benotungen bekommen. Produkte der Standard Life und Clerical Medical, Canada Life oder Royal London  u.a. sind  in Deutschland nur über qualifizierte unabhängige Fachberater zu bekommen.
In Deutschland kommen für den Versicherungskunden englischer Anbieter, die Vorteile der EStG zum tragen,  die unter gewissen Umständen die Steuerlast der ausgezahlten Gewinne halbiert  und die Beiträge können z.T. sogar als Vorsorgeaufwendungen bei der Einkommenssteuererklärung angesetzt werden. Die Verträge müssen nach deutschem Recht und unter den Vorgaben der deutschen Versicherungsaufsicht abgeschlossen werden. So kann man die britischen Mammutrenditen mit den deutschen Steuervorteilen kombinieren. Das bedeutet im Klartext: Während sich bei einer deutschen Versicherung die abgeschlossene Versicherungssumme nach 25 Jahren Laufzeit etwa verdoppelt, kann man bei ausgewählten britischen Gesellschaft mit langjährig hervorragender Performance, in 25 Jahren mit einer Versechsfachung der insgesamt eingezahlten Beiträge rechnen.

Fragen Sie auch einmal Ihren Versicherungsberater, sofern Sie eine deutsche Rentenversicherung abgeschlossen haben, was mit Ihrem Geld passiert, wenn Sie nach Ablauf der Garantiezeit versterben? ( Wette auf den Tod ?)

Weitere Informationen zu diesem Thema und natürlich fairen Versicherungsschutz mit guten Renditen ausländischer Anbieter  erhalten Sie bei der
IKS Consulting - Inh.: Michael Heinsohn
Theodor-Haubach-Weg 2 in 21684 Stade
Tel.: 04141/ 776-234
Fax: 04141/ 776-118
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